Thinktank

Hintergrund und Ziel der Initiative

Ausgangssituation

  •  NEO dokumentiert seit 2019 drastisch gestiegene Betriebskosten und bis 2028
    ist keine Entspannung zu erwarten.
  • Mieter erhalten jedes Jahr empfindliche Nachforderungen und legen überwiegend Widersprüche ein. Vermieter tragen ein wachsendes Liquiditätsrisiko.
  • Wachsende Unzufriedenheit mit dem Property und Facility Management führen
    zu Insourcing bei den Vermietern und verschärfen damit den Fachkräftemangel.
  • Das Nutzer-Investor-Dilemma und komplexe Wertschöpfungsstrukturen verhindern echte Effizienzgewinne in der Verwaltung und der Bewirtschaftung.

Zielstellung

  • Die Warmmiete gibt Mietern echte Kostensicherheit, ohne Nachforderungen
    und unvorhersehbare Steigerungen.
  • Für den Vermieter vereinfacht die Warmmiete Prozesse, spart
    Managementgebühren und setzt den richtigen Anreiz, Kosten zu sparen.
  • Operativ verlangt die Warmmiete gut kalkulierte und durchdachte Facility
    Management Prozesse und Verträge, ohne Qualitäts- und Service Level
    Verlust für Mieter und Gebäude.
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Hintergrund und Ziel der Initiative

Ausgangssituation

  • Der wirtschaftliche Druck zu weiterer Konsolidierung steigt – die „low hanging fruits“ sind abgearbeitet. Der Wertbeitrag von Immobilienorganisationen wird zunehmend hinterfragt.
  • Immobiliencontrolling bildet nur selten alle Kosten ab, die „an der Außenkante“ für Infrastruktur und Betrieb anfallen. Auch Marktberichte und Benchmarks sind oft verzögert und bilden keine Vollkosten ab – auch, weil kein einheitlicher TOC-Standard etabliert ist.
  • Hinsichtlich Büroflächen hat sich der Analyse-Fokus verschoben: vom m² zum Headcount. Die aktuelle Marktsituation bietet gute Chancen für weitere Konsolidierungen.

Zielstellung

  • Abstimmung eines einheitlichen TOC-Verständnisses (Total Cost of Occupancy).
  • Bereitstellung konkreter Daten für eine kooperative TOC-Studie. Im Ergebnis entsteht ein realistisches Lagebild über Arbeitsplatzkosten in Deutschland, dass idealerweise hinsichtlich verschiedener Branchen differenziert.
  • Ableitung konkreter Key Performance Indicators, die neben Kosten auch Wertbeitrag und Produktivität ausdrücken (bspw. TOC / Headcount, TOC / Umsatz, TOC / Organisationseinheit)
  • Optional: Ausweitung der Betrachtung auf internationale Märkte oder Vertiefung ausgewählter Kostengruppen.
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